Sie sind Künstlerinnen, Fischer, Ärztinnen, Bauarbeiter, Studenten oder Geschäftsinhaberinnen. Sie leben auf der Insel Lamu vor der Küste Kenias im Indischen Ozean und nehmen alle Jahre am lokalen Hutwettbewerb teil.
Die selbstangefertigten Kopfbedeckungen dienen weniger als Sonnenschutz, sie machen vielmehr auf kreative Weise auf ein Thema aufmerksam: Nachhaltige Entwicklung – auf Swahili: Maendeleo Endelevu. Denn: Die Hutkreationen sind aus Materialien angefertigt, die sonst weggeworfen werden würden.
Der seit 2010 an der ostafrikanischen Küste stattfindende Wettbewerb soll auch als politisches Statement gesehen werden, schließlich gilt die Sandinsel als Vorreiter für Nachhaltigkeitsthemen und konnte 2019 durch zivilen Protest den Bau eines Kohlekraftwerks verhindern.
„28 Hüte für Lamu“ ist eine fotografische Serie der südafrikanischen Fotografin Kristin-Lee Moolman und der französischen Künstlerin Louise Ford, deren Verkaufserlös an einen Sozialverein in Kenia geht.
chrit
Der Wettbewerb: www.shela-hat-contest.com
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